Mittwoch, 15. März 2017

Fastenzeit - zwei leckere Rezepte die Dir schmecken werden

Das Fasten ist eine Ausscheidungskur, eine Reinigungskur der gesamten Körpergewebe und Säfte. Es baut die überalterten Zellen ab und regt dadurch die Neubildung von jugendlichen Zellen an. Das erklärt, warum jedes Fasten eine so ungeheuere regenerierende Wirkung auf den Körper hat. Dr. Otto Buchinger (1878 – 1966)
Im christlichen Glauben findet vom 01. März bis 15. April 2017 die 40-tägige Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Karsamstag statt.
Wer in der Fastenzeit auf etwas verzichtet, darf daher nach protestantischem Verständnis selbst entscheiden, was ihm gut tut.
Mit meinen beiden Rezepten, die ich Euch hier vorstellen werde, könnt Ihr ganz ohne Reue auch zur Fastenzeit schlemmen! Ich werde Euch einen Smoothie und einen leckeren Schichtsalat vorstellen, Gelinggarantie und Suchtpotenzial noch dazu.
Basilikum - Ananas Smoothie
Folgende Zutaten werden benötigt: 20 grosse Basilikumblätter // 200g Ananas geschält // 150g griechischer Joghurt // 1 TL Honig // Pistazien für Deko
Die Zubereitung, Ihr könnt es euch sicherlich schon vorstellen, alles in einen Standmixer (Blender) geben und den fertigen Smoothie in ein hohes Glas geben und mit den gehackten Pistazien garnieren.
Schichtsalat mit Couscous & Kichererbsen
Zutatenliste: 150g Couscous // 1/2 Stück Gurke // 1 Stück Römersalat // 2 Stück Frühlingszwiebeln // 200g körniger Frischkäse // 1 Dose Kichererbsen, abgetropft // 3 Stiele frische Minze // 1 Knoblauchzehe // 1 Limette // 5EL Olivenöl // Salz & Pfeffer
Zubereitung: Den Couscous in eine Schüssel mit den Stielen der Minze und einer angedrückten Knoblauchzehe geben und mit heißem Wasser begießen und quellen lassen. In der Zwischenzeit das Gemüse waschen, Gurke in kleine Stücke schneiden, Römersalat in Streifen und Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Den Frischkäse mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Aus dem Saft der Limette, Olivenöl, Salz und Pfeffer eine Salatsauce herstellen. Hierfür einfach ein leeres, gespültes Marmeladenglas, wie es sich wohl in jeder Küche findet nehmen. Einfach hinein mit allen Dressing-Zutaten, den Deckel aufschrauben und kräftig schütteln. Fertig! Ist der Couscous ausgequellt, Minzstiele und Knoblauch entfernen. Jetzt ist es ganz euch überlassen, ob ihr den Salat in kleine Salatschüsseln oder in Gläsern anrichten möchtet. Beginnt mit dem Couscous, dann die Gurke als nächstes den Frischkäse, Minze und Frühlingszwiebeln und jetzt den Römersalat, als Topping kommen die Kichererbsen obendrauf. Jetzt den Salat mit dem Dressing übergießen.
So ganz ohne etwas Fachwissen möchte ich den heutigen Beitrag nicht beenden. Darum noch etwas nützliches zur Kichererbse: Durch den Erfolg der orientalischen Küchen landet die Kichererbse zunehmend auch in europäischen Töpfen. Die zarte elfenbeinfarbene Hülsenfrucht mit ihrer unregelmäßigen Form ist Hauptzutat der Kichererbsenbällchen namens Falafel sowie des arabischen Hummus, ein Mus aus pürierten Kichererbsen, Sesampaste (Tahin), Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Petersilie, Kumin und Salz. Sie darf in keinem marokkanischen Couscous fehlen, ergibt mit Fleisch und Gemüse deftige Eintöpfe und passt vorgegart gut in frische Salate. Wer sich das stundenlange Einweichen und Kochen getrockneter Kichererbsen ersparen möchte, greift zu den preisgünstigen und praktischen Konserven.
Ich bedanke mich für euer Interesse, freue mich über Kommentare, wie zum Beispiel euch der Smoothie oder Salat geschmeckt hat. Aber auch gerne wie Ihr die Fastenzeit für euch gestaltet, auf was verzichtet ihr, welche Ziele habt ihr?
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Montag, 13. März 2017

Tonistrendlupe Testet - die neue Rubrik auf meinem Blog

Dank trusted-blogs.com darf ich einen Testbericht über das Einhorn von der Firma http://www.arko.de/ schreiben!
Die arko-Produktfamilie „Süße Geschenkideen“ bietet etwas ganz besonderes: Süße Geschenke für verschiedene Anlässe, für Frauen, für Männer, für Kinder und für Familien - z. B. Tablet, Smartphone, Handtasche, High Heel, Werkzeuge, Sportwagen, Schnuller ... alles aus Schokolade.
Ich möchte Euch heute das Einhorn als neuestes Produkt der arko-Produktfamilie „Süße Geschenkideen“ zeigen.
Einhorn-Trend: Woher kommt der Hype um die Fabelwesen?
Plötzlich waren sie überall: Erwachsene Frauen werden plötzlich wieder zu kleinen Mädchen, sobald sie ein Einhorn sehen und Sprüche wie „Sei du selbst. Außer du kannst ein Einhorn sein – dann sei ein Einhorn“ zieren gefühlsmäßig jedes zweite Facebook-Profil. Als Ritter Sport im November mit genialem Marketing die Einhorn-Schokolade einführte und diese reihenweise ausverkauft war, erreichte der Hype in Deutschland seinen Höhepunkt.
Um den Trend zu erklären, muss man zum einen feststellen, dass nicht nur Einhörner, sondern Tiere generell absolut in sind. Natürlich hat das Internet einen großen Verdienst daran. Kaum ein Hunde- oder Katzenvideo geht heute nicht mehr viral und so manch ein vierpfotiger Glückspilz wie Grumpy Cat wird sogar zur Kultfigur.
Einhörner als Symbol für Freiheit, Ungezähmtheit und Selbstverwirklichung
Zum anderen ist das Einhorn aber auch Symbol für eine Generation, die nicht erwachsen werden will. In Kombination mit mädchenhaften Farben und Glitzer erinnern uns die majestätischen Wesen an unsere Kindheit, die wohl viele von uns mit “My little Pony” und Co. verbracht haben.
Und jetzt springt die Firma arko auf diesem Trendzug auf und präsentiert ihr neustes Produkt.
Einhörner gibt es nicht ...? Doch! Sie gibt es in den interessantesten Formen und jetzt sogar aus feinster weißer Schokolade - exclusiv bei arko. Das kleine Einhorn wiegt 115g und nachdem ich das Einhorn aus der Verpackung genommen habe, habe ich nicht nur den Glitzer sofort an den Händen, was ich nicht als negativ beschreiben würde. Die rosafarbene Mähne und Hufe sind in einem etwas dumpfen rosa gehalten, der restliche Körper ist feinste weiße Schokolade.Gute Schokolade erkennt Ihr übrigens daran, dass das Produkt einen matten, gleichmäßigen Glanz hat, sowie das Einhorn. Die Figur besteht aus zwei zusammengefügten Hälften, an der Unterseite ist sie glatt und ohne Poren! Gute Schokolade erkennt man auch an seinem typischen Bruchgeräuch, bei dem Einhorn fällt dieses "knacken" etwas dumpf aus, vielleicht liegt es an der Temperatur die in dem mitgelieferten Paket wohl etwas zu warm war. dafür ist die Bruchstelle aber sehr feinkörnig, was wiederum auf eine besonders gute Schokoladenqualität hinweißen lässt. Die Schokolade verteilt sich ohne zu kleben im Mundraum und zergeht angenehm. Die Konsistenz ist chremig und feinporig. Ihr Abgang ist interessant und anhaltend. Noch ein Tip: Gute Schokolade zerkaut man nicht sondern lutscht sie! Und noch etwas, hochwertige Schokolade wird außerdem ohne Lecithin hergestellt, mit Blick auf die Zutatenliste bin ich etwas enttäucht, denn die Firma arko Confiserie verwendet für ihr Einhorn Sojalecitin - das überzeugt mich nicht!
Pink und Glitzer in einer bunten Regenbogenwelt und das alles jetzt aus 115 g feinster weißer Schokolade.VK 9,99€ , ab dem 01.03.2017 in allen Filialen und im onlineshop.
Als Zielgruppe hat dich die Firma arko alle Schokoladen-Liebhaber, die den aktuellen Einhorn-Trend mögen und Erwachsene mit schönen Einhorn-Kindheitserinnerungen ausgesucht. Aber wer ist arko? Bist dato kannte selbst ich diese Firma noch nicht und musste im Internet ein wenig Recherche betreiben.
arko - 1948 von der Hamburger Kaffeehändlerfamilie Rothfos gegründet - ist ein führender Anbieter von Premium-Kaffees und Confiserie-Spezialitäten: Pralinen, Trüffel, Edel-Schokoladen, Gebäck und Süßwaren prägen das Programm. arko-Produkte werden in über 200 eigenen Fachgeschäften, bei über 3.500 Partnern im Einzelhandel und im Onlineshop verkauft.
Zum Abschluss möchte ich euch noch eine kleine Produktvielfalt von arko zeigen.

Freitag, 24. Februar 2017

2017 machen wir den Spagat zwischen neuer Fleischliebe und Gemüse als Held

Trotz Veggi-Trend: Fleisch ist und bleibt das Lieblingsessen der Deutschen.
Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im aktuellen Ernährungsreport 2017. In der deutschlandweiten Studie gab mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) an, am liebsten Fleischgerichte zu essen.
Metzgereien sind neue In-places. Neue Fleischschnitte und gealtertes Fleisch bestätigt das Handwerk.
Auch beliebt ist die mediterrane Küche: So landen Nudeln, Gemüse- und Fischgerichte ebenfalls auf den oberen Rängen.
Laut dem Report ist den Deutschen beim essen am wichtigsten, dass es gut schmeckt. 99 Prozent der befragten nannten dies als ihr Hauptkriterium bei der Ernährung.
Ist der Hyphe rund ums Thema Vegetarische Kost abgeflaut? Zumindest bevorzugen wir deutschen noch Salat und Gemüse. Aber am liebsten sind uns Fleisch und Nudeln!!! Fisch und Suppen landen bei der Befragung auf Platz 4( Fischgerichte 16%) und Suppen Platz 5 mit 15%.
Was heißt das jetzt für die #foodtrends 2017:
Das Meer liefert die Nahrung der Zukunft: Algen und nachhaltigen Fisch. Schon mal poké probiert? Wir machen den Spagat zwischen neuer Fleischliebe und Gemüse als Held. Gleichzeitig starten Suppen durch und asiatische „bowls“.
Brodo-to-go
Der neue Foodhype aus den USA: seit in New York das Brodo ("Brühe" auf Italienisch) vom Starkoch Marco Canora aufgemacht hat, gehen dort literweise Knochenbrühe mit Mark und nach wusch auch Ingwersaft über die Theke. Auch vor Cocktails macht der Trend nicht Halt: So kann man Drinks mit Brühe und bourbon, Wodka, Tequila oder Sherry bestellen.
In Stuttgart greift als erstes Restaurant das Café Le Théâtre diesen Trend auf!
Ich durfte dort als Koch schon frische Rinderkraftbrühe ansetzen, auf der täglich wechselnden Tageskarte hat die Brühe aber ihren festen Sitz gefunden und Gäste können wählen ob sie ihre Brühe mit Flädle ,Gemüsestreifen oder Maultasche gefüllt haben möchten.
Für meinen heutigen Blogbeitrag habe ich mir einen Fischklassiker ausgesucht, den auch Kinder gerne mögen und essen.
Fischstäbchen im Kartoffelmantel
Für 4 Personen benötigt Ihr: 2 Rotbarschfilets (á 300g) // Meersalz aus der Mühle // weißer Pfeffer aus der Mühle // 2-3 große festkochende Kartoffeln // Salz // 3-4 EL Mehl // 1-2 EL mittelscharfer Senf // ca. 50g Butter
Für die Sauce: 3-4 Stiele Petersilie // 2 Knoblauchzehen // 300g Crème fraîche // 4 EL Olivenöl // 2 EL zerlassene Butter // 2 EL Zitronensaft // Salz & weißer Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung
Für die Fischstäbchen die Rotbarschfilets waschen und trockentupfen, mit Meersalz und Pfeffer würzen und in etwa 4 cm breite Streifen schneiden. Die Kartoffeln schälen, auf der Gemüsereibe grob raspeln und mit Salz würzen.
Die Fischstäbchen zuerst im mehl wenden (überschüssiges Mehl abklopfen), dann auf beiden Seiten mit dem Senf bestreichen und zuletzt in den Kartoffeln wenden, dabei die Kartoffelraspel gut andrücken. Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen und die Fischstäbchen darin auf jeder Seite 4 Minuten goldbraun braten.
Für die Sauce die Petersilie waschen und trockenschütteln, die Blätter von den stielen zupfen und fein hacken. Den Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Crème fraîche in einem Topf bei schwacher Hitze zum kochen bringen und den Knoblauch dazugeben. Das Öl und die zerlassene Butter unterrühren. Die Sauce mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken, zuletzt die Petersilie unterrühren. Die Sauce auf Teller verteilen und die Fischstäbchen darauf anrichten.
Noch etwas nützliches wissen zum fisch, welchen ich in meinem Rezept verwendet habe:
Sicherlich wundert Ihr euch auch, warum dieser beliebte Speisefisch so selten und so teuer geworden ist. Die Antwort ist so einfach wie traurig: Durch Überfischung ist er vom aussterben bedroht. Wenn man ihn noch ergattert, dann meist als Filet, denn dieser Stachelflosser, der übrigens auch see- oder Goldbarsch genannt wird und zoologisch gar nicht zu den Barschen zählt, ist nicht leicht zu säubern. dafür ist das leicht rosafarbene Fleisch sehr fest und schmackhaft. Es kann gedünstet, gebraten oder in allen möglichen Varianten mit Gemüse kombiniert werden. Wegen seines hohen Fettgehalts eignet er sich auch zum Räuchern.
Zum Schluß meines heutigen Artikels möchte ich euch noch mein neues Logo und meine neue Homepage ans Herz legen. Stöbert ruhig einmal durch und lasst mir hier in den Kommentaren gerne auch ein Feedback zukommen.
Tonis Trendlupe

Dienstag, 13. Dezember 2016

Soulfood - das neue Trendfood?

Da bin ich mal wieder, ja ich weiß, ich schreibe viel zu wenig hier auf meinem Blog. Freunde, dass wird sich im neuen Jahr wieder ändern, respektive Verbessern.
In diesem Jahr habe ich mich hier auf meinem Blog viel mit dem Thema Trendfood beschäftigt, aber eine Sache fehlt da noch - Soulfood!!!
Und passend zur Jahreszeit, auch wenn viele meiner Bloggerkollegen schon Plätzchenrezepte oder den perfekten Gänsebraten auf ihren Blogs preisgeben, möchte ich Euch heute noch ein tolles Rezept mit Hokkaidokürbis vorstellen.
Jetzt aber nochmal zurück zum Soul Food,ist die Bezeichnung der traditionellen Küche der Afroamerikaner in den USA mit Schwerpunkt in den Südstaaten. Aus einer Küche des Mangels entstanden, sind heute viele Gerichte fester Bestandteil der US-amerikanischen Küche und auch international beliebt, beispielsweise Spareribs oder Chicken Wings. Ursprünglich mussten sich die Afroamerikaner in den USA während der Sklaverei und in der Zeit danach meist mit minderwertigen oder billigen Lebensmitteln zufriedengeben, oder dem, was keine andere Verwendung fand, beispielsweise weniger beliebte Fleischteile wie Innereien, Schweinefüße und -ohren oder Hühnerflügel. (Quelle: wikipedia)
Wie Ihr also sehen könnt ist Soul Food durchaus berechtigt auch mit Trendfood gleichzusetzen. Und damit Ihr euch auch von der Einfachheit des Kochens überzeugen könnt, stelle ich euch heute nein Rezept mit gebackenen Hokkaido vor. Gefüllt mit Hack, Cashewnuss und Petersilie, ist er bereit für den großen Auftritt.
Warenkunde zu Kürbis bzw. den von mir verwedeten Hokkaido auch bekannt unter Uchiki Kuri
Amüsenterweise gehörten diese bis zu 100 Kilogramm schwer werdenden Kugeln zu den Beerenfrüchten. Da viele Speisekürbissorten wenig Eigengeschmack besitzen, werden sie süßsauer eingelegt oder zu pürierten suppen und Currys verarbeitet, wobei vor allem die Gewürze fürs Aroma sorgen. Gut passen Kreuzkümmel, Kurkuma und Zimt sowie Gewürzmischungen wie Curry. Wer sich für ein richtig gutes Curry begeistern lässt schaut mal bei Andreas B Manufaktur vorbei! In der Küche besonders beliebt ist der orangerotfarbene Hokkaido. Er muss nicht geschält, sondern nur gut abgebürstet werden, und hat eine angenehm feste, ein wenig mehlige Konsistenz und ein feines Aroma. Es gibt sogar Varianten mit grüner oder blauer Schale.
Gefüllter Kürbis mit Couscous
Für 4 Personen benötigt ihr: 2 kleine Hokkaidokürbisse // 6 EL Zitronensaft // 1 EL flüssiger Honig // 2 EL Olivenöl // Salz und Pfeffer // gemahlener Kreuzkümmel // Edelsüßpaprika // Zimt und Zucker // 2 Zwiebeln // 1 Knoblauchzehe // 4 Stiele glatte Petersilie // 2 EL Rapsöl // 500g Rinderhack // 2 TL Tomatenmark // 4 EL Cashewnuss // 200g Couscous (instant) // 250g Vollmilchjoghurt
Zubereitung
Ofen vorheizen (E-Herd: 180°C / Umluft: 160°C / Gas). Kürbisse abbürsten, halbieren und mit einem Löffel die Kerne und wattigen Fasern herauskratzen. Kürbisse mit der Schnittfläche nach oben aufs Blech legen. Hälfte Zitronensaft, Honig und Olivenöl verrühren, Kürbisse damit einstreichen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Im heißen Ofen ca. 45 Minuten backen.
Inzwischen Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Petersilie waschen und trocken schütteln, Blättchen abzupfen und fein hacken. ÖL in einer Pfanne erhitzen. Hack darin krümelig braten. Zwiebeln und Knoblauch kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Tomatenmark und je 1 TL Kreuzkümmel, Paprika und Zimt einrühren, kurz anschwitzen. Rest Zitronensaft angießen, mit Zucker abschmecken und ca. 5 Minuten weiterschmoren. Petersilie und Cashewnuss unterheben.
Ca. 1/4 l Salzwasser aufkochen, Couscous einrühren und nach Packungsanweisung zubereiten. Kürbisse aus dem Ofen nehmen, mit der Hackmasse und Couscous füllen. Joghurt dazu reichen.
Zum Abschluss wünsche ich euch allen ein besinnliches weihnachtsfest und einen guten rutsch ins neue jahr 2017. Ich hoffe Ihr bleibt mir auch im neuen Jahr als Leser meines Bloggs treu.
Worüber soll ich im neuen Jahr unbedingt einmal schreiben? welches Thema interessiert euch? Schreibt mir eure Ideen und Anregungen gerne in die Kommentarliste! Ich bin schon sehr neugierig.

Dienstag, 8. November 2016

Herbstzeit ist auch Krautzeit

Was vom Sommer noch zu sagen gewesen wäre, da er einmal so riesig war und richtig fett. Nicht alle finden den Sommer wirklich nett, was man fast nicht glauben kann. Doch bewahrend sind die Stunden im Herbst, wo bunte Bäume Gespräche führen, Licht milder sinkt und letztes Reifen den Verfall in den November leugnet.
(© Monika Minder) Herbstzeit ist auch Krautzeit, und Ich möchte Euch eines meiner Lieblingsgerichte, welches ich zu meiner aktiven Zeit als Bistrobesitzer für meine Gäste zubereitet habe, heute vorstellen.
Vor einigen Wochen stellte ich auf meiner Facebookseite folgende Frage
Der Kürbis sollte als Favorit ins Rennen gehen, aber wie das nun mal so ist, wenn man plötzlich wieder mit beiden beiden felsenfest im Berufsleben steht, im privaten Alltag sich auch Herausforderungen auftuen, so kam ich einfach nicht dazu, ein Gericht mit Kürbis zu kochen geschweige es professionell ablichten zu lassen.
Aber dann, wie es nun mal der Zufall so will, ein Kürbisgericht war gefunden, es wurde gekocht, dann leider doch nicht fotografiert und somit wurde es wieder nichts mit einem aktuellen Blogbeitrag!
Die Wochen verrinnen, volle Konzentration auf den eigentlichen Hauptberuf, und das schlechte gewissen, man vernachlässigt seinen eigenen Blog stieg stätig an!
Heute ist Schluss damit, mir ist ein Gedanken im wahrsten Sinne des Wortes durch den "Hintern geschossen". Warum nicht einfach ein Krautgericht und dann noch eines, was meinen Gästen mit Sicherheit auch noch in positiver Erinnerung an das "SIDEWAYS" Bar & Bistro aus Cannstatter Zeiten geblieben ist.
Darf ich vorstellen, ein Gericht das mit größter Wahrscheinlichkeit, Farbe in den tristen Herbst und unsere, ähm neee in eure Küchen bringen wird - Schlüpferrosa Krautgulasch mit roter Bete.
Hauptbestandteil ist Sauerkraut. Und weil ich mit meinem Blog nicht nur einfach ein Rezept runterschreiben möchte, sondern auch etwas von meinem Wissen weitergeben möchte, folgt nun erst einmal das kleine 1x1 zum Weißkohl!
Weißkohl oder Weißkraut
Dass Weißkraut als das deutsche Gemüse schlechthin gilt, sieht man schon daran, dass Engländer und Amerikaner uns spöttisch als "Krauts" bezeichnen. Weißkraut hat oft etwas Derbes, vor allem wenn man es klassisch mit Speck und Kümmel kocht, mit Fleisch und Würsten zu Kohlsuppe verarbeitet oder die blanchierten Blätter mit Hackfleisch zu Krautwickeln (Kohlrouladen) rollt. Es geht aber auch dezenter: So lieben die Schwaben auch gebratenes Weißkraut mit breiten Nudeln (Krautfleckerl), in Österreich gibt´s feine Krautstrudel. Auch in Wokgemüsen kommt in Streifen geschnittener Weißkohl gut zur Geltung, vor allem wenn er nicht zu weich gedünstet wird. Krautsalat kann man entweder aus rohem, aus leicht blanchiertem oder aus gekochtem Weißkohl herstellen, immer jedoch passt Kümmel als Gewürz. Für Sauerkraut wird Weißkraut fein geschreddert und dann milchsauer vergoren; es wird also entgegen der landläufigen Meinung kein Essig zugesetzt. In der Regel ist sauerkraut eine Beilage, zum Beispiel zu Bratwürsten, und wird gekocht gegessen. Roh als salat ist es ein guter Vitamin-C-Spender.
Zutaten:
5 Zwiebeln // 1 Knoblauchzehe // 600g Schweineschulter oder -nacken // 3EL Öl // Salz & Pfeffer // 2EL Paprikapulver (edelsüß) // 600g Sauerkraut // 1TL Kümmel // abgeriebene schale von einer unbehandelten Zitrone // 300nl Fleischbrühe // 150g Rote Bete (gekocht) // 120g Créme fraîche
Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Das Fleisch waschen, trockentupfen und in 3 cm große Würfel schneiden.
Das Öl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. das fleisch dazugeben, rundum scharf anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Das Paprikapulver darüber streuen und unter rühren mitrösten.
Das Sauerkraut mit Knoblauch, Kümmel und Zitronenschale dazugeben. Die Fleischbrühe angießen und das Gulasch 20 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.
Die Rote Bete in kleine Würfel schneiden und mit der Créme fraîche unter das Gulasch mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dazu passen Kartoffeln oder Klöße oder auch einfach nur knuspriges Bauernbrot - ich servierte damals DAS Hausbrot dazu!!!
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Bildquelle: Elas Kostbar

Mittwoch, 21. September 2016

Ein holländisches Original - Joppiesause für Euch ausprobiert

Das ist das Angenehme auf Reisen, dass auch das Gewöhnliche durch Neuheit und Überraschung das Ansehen eines Abenteuers gewinnt. - Johann Wolfgang von Goethe
Hallo Ihr lieben, es war nun lange etwas ruhig um mich. Ich habe zwei wichtige Projekte im Hintergrund laufen, und da kam das bloggen leider etwas zu kurz.
Bei meinem Hollandtrip ist mir aufgefallen, das dort leidenschaftlich gerne Pommes frites gegessen und auch gerne in Restaurants als Beilagen gereicht werden. Toll fand ich, das die Pommes alle frisch und hausgemacht waren.
Auf meiner Facebookseite kam dann auch durch die Post während meines Hollandaufenthalts die Frage auf, ob ich ein Rezept für „Joppiesauce“ recherchieren und hier veröffentlichen kann.
Gesagt getan, es war wirklich nicht einfach, da ich selber die Joppiesauce und ihren Geschmack nicht kannte. Habe die Herausforderung aber gerne angenommen, und bevor ich Euch mein Rezept vorstellen möchte hier noch meine drei Top Empfehlungen, wenn Ihr mal nach Holland fahren möchtet:
1. Filter Amsterdam – hier gibt es ein wirklich leckeres Frühstück und die hausgemachten Cookies sind ein Traum
2. Das Wonders in Bergen - ein gemütlicher Treffpunkt auf dem belebten Platz Künstlerdorf Bergen. Die Location ist einmalig und die Speisekarte modern interpretiert.
3. De Koffiemolen in Alkmar – erinnerte mich beim betreten dieses Cafés an die Location Holzapfel in Stuttgart. Geführt von zwei jungen Frauen die ihr Handwerk als Baristas perfekt beherrschen. Sogar die deutsche fritz kola hat es auf die Getränkekarte geschafft.
Homemade Pommes
Zutaten
2l Erdnussöl // 1kg vorwiegend fest kochende Kartoffeln // 6 Knoblauchzehen // 2 Zweige Rosmarin // 6 Zweige Thymian // 2EL Meersalz / Pffeffer aus der Mühle
Zubereitung
In einer großen, tiefen Bratpfanne oder einem Topf das Öl auf 185°C erhitzen. (Die Pfanne muss einen Rand von mindestens 5cm Höhe haben.) Die Kartoffeln waschen und schälen. In gleichmäßige, etwa 1cm dicke Stifte schneiden und in einer Schüssel trockentupfen. Die kartoffeln auf einmal in das Frittierfett geben. Unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel oder einer Küchengabel ca. 12-14 minuten garen. Nach 4 Minuten die leicht zerdrückten Knoblauchzehen dazugeben. Nach weiteren 3 Minuten die Kräuter in das Öl geben. Rühren! 2 Minuten vor Ende der Garzeit das Meersalz in das Öl geben. Rühren nicht vergessen! Kurz vor ende der Garzeit mit einigen Umdrehungen Pfeffer würzen. Die Kartoffeln mit einer Schaumkelle mitsamt dem Knoblauch und der Kräuter aus dem Öl heben und in eine mit Küchenpapier ausgelegte Schüssel geben. Kurz schwenken, abtropfen lassen und servieren. Wer mag, gibt noch etwas Salz dazu.
Eine kleine Geschichte zur Kartoffel
Ohne diese nahrhafte Feldfrucht wäre Mitteleuropa wahrscheinlich längst verhungert. Vor allem in Norddeutschland und in den NIEDERLANDEN ;-) ist kaum eine Hauptmahlzeit ohne die vielseitige Knolle vorstellbar, auch wenn bei uns die Vielfalt der unterschiedlichen sorten sehr zurückgegangen ist. Speisekartoffeln, in teilen Süddeutschlands sowie in Österreich auch erdäpfel genannt, werden nach ihren Kocheigenschafften unterschieden: Als fesrt kochend gelten die Sorten Linda, Sieglinde, Nicola und Hansa. Weil sie nach dem Kochen ihre Festigkeit und kernigen Biss bewahren, verwendet man sie für Pell-, Salz- und Bratkartoffeln sowie für Kartoffelsalate. Vorwiegend fest kochende wie Bintje, Desirée und Christa eignen sich ebenfalls für pell- und Salzkartoffeln sowie für Pommes frites, Rösti, Kartoffelpuffer, Gratins und Aufläufe. Zu den mehlig kochenden Sorten gehören adretta, Likaria, Aula und irmgard. Durch ihren hohen Stärkeanteil bieten sie sich an für Püree, Knödel (Klöße), gnocchi, schupfnudeln, Suppen und Eintöpfe. Neue oder junge Kartoffeln werden in Mitteleuropa ab mai bis mitte august geerntet und können, wenn man sie gut bürstet, mit Schale gegessen werden. Kartoffeln passen zu jedem Fleisch- oder Fischgericht, geben aber auch mit Gemüse oder einfach nur als Pellkartoffeln mit Quark oder Ofenkartoffeln wunderbare Hauptgerichte ab. Traditionelle Kartoffelsorten wie Bamberger Hörnchen sowie rot- oder blaufleischige sorten wie rote emma oder Blaue elise werden wieder häufiger nachgefragt und sind eine beliebte Überraschung für Gäste. Da sie beim Kochen viel farbe verlieren, gart man sie nur in leicht siedendem wasser und am besten in der Schale. Da die Kartoffel zur Familie der nachtschattengewächse gehört, sollte sie nicht roh verzehrt und vor dem Kochen von grünen Stellen befreit werden. Auch wenn man Kartoffeln pürieren oder zu Knödel verarbeiten möchte, sollte man sie nicht zu lange kochen. Sie platzen sonst auf und verlieren Stärke, Nährstoffe und Geschmack ans Wasser. Eine sämige Sauce ohne Butter und Mehl erhält man übrigens auf Basis von kartoffeln, die man püriert und mit Brühe bis zur gewünschten Konsistenz verdünnt. Dann die gewünschte Geschmacksrichtung zugeben, etwa Senf, Kräuter oder Curry.
Und nun, wo ihr so fleißig bis hierhin gelesen habt, kommt das Rezept für die Joppiesauce
Zutaten
1 Zwiebel // 1 Gewürzgurke, (in Stücken) // 2 Eigelb // 1 TL Senf // 1 EL Essig, (z. B. Balsamico Bianco) // 1 TL Curry // 1 EL Curryketchup // 2-3 TL Zucker // 2-3 Spritzer Maggi flg. // 150 g Öl
Die Zubereitung ist schnell erklärt und auch simpel! Alle zutaten in einen Standmixer geben und mixen, dann erst das Öl dazugeben und nochmals mixen bis eine cremige Sauce entstenaden ist.
Zum Abschluss meines heutigen Beitrags würde ich mich über Kommentare von euch freuen, wenn Ihr die Joppiesauce ausprobiert habt, und ob sie an den Geschmack des holländischen Originals nahe kommt. Gerne dürft Ihr mir aber auch Ideen schreiben, worüber ich hier auf Tonistrendlupe einmal schreiben soll.
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Bildquelle: Elas Kostbar

Mittwoch, 24. August 2016

WAS UNS BEWEGT - Food-Trends

Alles was Sie hier sehen und lesen verdanke ich Spaghetti.
Bevor ich mit dem schreiben richtig loslege, möchte ich Euch über eine kleine Veränderung informieren. Wir, das heißt meine Frau und ich haben uns Gedanken gemacht und sind zu dem Entschluss gekommen, das "Stuggiplaces" nicht der richtige Name für den Blog ist. dank einer Umfrage auf facebook war ein neuer Name schnell gefunden! Ab sofort heißen wir "Trendlupe"!
In meinen letzten Blogbeiträgen habe ich mich intensiv mit dem Thema Foodtrends beschäftigt. Zu letzt war es die Hausmannskost, Gutbürgerliche Rezepte mit Tradition sind en vogue.
Aber einen aktuellen Trend möchte ich noch vorstellen und damit auch zeitgleich dieses Kapitel schließen – Foodpairing! Aber was bedeutet das „Verpaaren“ von Lebensmitteln eigentlich?
Food Pairing ist die Kunst, Essen richtig zu kombinieren und besonders gegensätzliche Lebensmittel geschickt miteinander zu verpaaren. Also Essen in Harmonie und Kontrast. Vielfach machen wir das ja schon, denn kontrastreiche Süß-Herzhaft-Kombinationen wie Blauschimmelkäse mit süßem Frucht-Chutney oder Datteln im Speckmantel sind nichts Neues und liebe ich schon lange. Was ist also jetzt anders?
Köche und Food-Spezis gehen da viel weiter – mit Food Pairing wollen sie richtig starke Kontraste setzen, den geschmacklichen Horizont erweitern und neue Geschmacksrichtungen entdecken. Als Ikone auf diesem Gebiet gilt Heston Blumenthal, der in seinem Restaurant „The Fat Duck“ schon vor Jahren mit Kreationen wie Kaviar auf weißer Schokolade Aufsehen erregte.
Wie genau gehen wir also mit der Food-Pairing-Theorie um? Ab jetzt nur noch Blumenkohl mit Schokolade und Kaffee mit Popcorn anstelle von Wokgerichten und mediterranen Speisen? Nein. Zwar liegt das Experimentieren mit ungewöhnlichen Kombinationen laut Hanni Rützlers „Food Report 2015“ voll im Trend. Das bedeutet aber nicht, dass das Maß des guten Geschmacks ab jetzt nur noch die Aromastoffe sind, ein Prädikat für gesundes Essen stellen sie ohnehin nicht dar. Branchenkenner gehen davon aus, dass sich das Food Pairing in den nächsten Jahren noch weiter entwickeln und in der Restaurantszene etablieren wird – nicht nur bei den Sterneköchen.  Fazit: Wir brauchen sie noch, die Köche. Genuss ist keine Wissenschaft. Wir können uns vom Food-Pairing inspirieren lassen, aber mal im Ernst: unabhängig von gemeinsamen Aromastoffen soll es doch einfach nur schmecken! Und leckere Gerichte entwickeln – das können Köche noch immer am besten.
Und hier ist meine ganz persönliche Inspiration, mit Sicherheit nicht ganz so ausgefallen aber Ihr könnt euch mit diesem Rezept einen ersten Eindruck von Foodpairing verschaffen.
Um zu veranschaulichen, was womit zusammenpasst, gibt es für verschiedene Lebensmittel sogenannte Food Pairing Trees. Danach braucht man also gar nicht mehr großartig herumzuexperimentieren, sondern kombiniert die Lebensmittel einfach anhand der Grafiken miteinander. Unten seht ihr einen Food Pairing Tree und das sich Kabeljau sehr gut mit Olivenöl kombinieren lässt. So unscheinbar und logisch wie das jetzt klingen mag, ist allerdings das vollständige Rezept ein „Something Special“. Wer nicht wagt, gewinnt!
Spaghetti-Buletten mit Kabeljau und Tomatenragout
Zutaten:
je ½ Bund Thymian und Petersilie // 1 Zweig Rosmarin // 300g Kabeljaufilet // Salz & Pfeffer // 1 EL Butter // 2 Lorbeerblätter // 2 Schalotten // 2 Knoblauchzehen // 6 Fleischtomaten // 9 EL Olivenöl // Zucker // 400 g Spaghetti // 1 Ei
Was ist Kabeljau?
Wenn er seine Geschlechtsreife noch nicht erreicht hat oder ein kleiner Geselle aus der Ostsee ist, heißt dieser Meeresbewohner Dorsch, als ausgewachsener Fisch aber ist er ein Kabeljau. Er gehört zu den beliebtesten Speisefischen der Deutschen, wird auch häufig tiefgefroren sowie in Form von Fischstäbchen angeboten.
Zubereitung:
Den Thymian, die Petersilie und den Rosmarin waschen und trockenschütteln. 2 Thymianzweige beiseite legen, die restlichen Kräuterblätter bzw. -nadeln abzupfen und fein hacken. Den kabeljau waschen, trockentupfen und eventuell vorhandene gräten entfernen. Mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit der butter, den Thymianzweigen, den lorbeerblättern und 1 tasse wasser bei schwacher Hitze etwa 10 minuten köcheln lassen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Die Schalotten und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Die tomaten waschen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, die Schalotten und den Knoblauch darin andünsten. Tomaten dazugeben und bei schwacher Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen und die Hälfte der gehackten Kräuter untermischen. Das Tomatenragout warm halten.
Die Spaghetti nach Packungsanweisung in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen, in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. Den Kabeljau mit einer Gabel zerpflüggen und in einer Schüssel mit den restlichen Kräutern, dem ei und 5 EL Öl vermischen. Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Spaghetti unter die Fischmasse mischen und mit einer Gabel zu kleinen Nestern aufrollen. Das restliche Öl portionsweise in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Nester darin zu Buletten braten. Auf küchenpapier abtropfen lassen und mit dem tomatenragout anrichten.
Wo kann man in Deutschland Food Pairing probieren?
•    Hamburg: Zwei-Sterne-Restaurant Haerlin (mehrgängiges Aromamenu)
•    Berlin: Restaurant Bieberbau
Welche Erfahrungen habt Ihr schon mit Foodpairing gemacht? Probiert Ihr auch in eurer privaten Küche „Verpaarungen“ aus?
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Bildquelle: Elas Kostbar